Puppe aus der Figurenspieltherapie mit Cristine von Gunten aus Interlaken
Figur aus der Figurenspieltherapie im Atelier von Christine von Gunten Interlaken
Erstellte Pppe in der Figurenspieltherapie bei Christine von Gunten, Lebensraum Interlaken
Puppe aus der Figurenspieltherapie mit Cristine von Gunten aus Interlaken
Figur aus der Figurenspieltherapie im Atelier von Christine von Gunten Interlaken

Figurenspieltherapie in Interlaken: Ein geschützter Raum für Entwicklung & Heilung

Oft fehlen Kindern – und auch Erwachsenen – die Worte für das, was sie belastet. Im Spiel mit Figuren erhalten Sorgen eine Gestalt und Konflikte eine Lösung. Ein sanfter, geschützter Weg zurück ins Gleichgewicht.

Manchmal reicht Reden einfach nicht aus.

Kennen Sie das Gefühl? Ein Kind zieht sich plötzlich zurück, entwickelt Ängste oder verhält sich anders als sonst, aber es kann einfach nicht sagen, warum. Oftmals geschieht es, dass Menschen seelische Belastungen erleiden und dadurch die innere Sicherheit und das Gleichgewicht verlieren. Doch gerade Kindern fehlen oft die kognitiven Fähigkeiten und Worte, um komplexe Sorgen wie Trauer, Überforderung oder Ängste auszudrücken.
Dieser "innere Stau" sucht sich dann andere Wege. Symptome und Verhaltensänderungen treten auf, die uns zeigen: Hier braucht jemand Unterstützung, um wieder ins Lot zu kommen.
Puppe aus der Figurenspieltherapie mit Cristine von Gunten aus Interlaken
Oft ist ein Kind nicht in der Lage, mit Worten auszudrücken, welche Schwierigkeiten es belasten. Deshalb sind seine gespielten Geschichten symbolhafte Botschaften.

Wie eine Figur zur Stimme der Seele wird

Die Figurenspieltherapie ist weit mehr als nur Spielen. Sie ist eine fundierte, psychotherapeutisch orientierte Methode (nach C.G. Jung), die dem Inneren eine Form gibt. Das Geheimnis liegt in der Distanz: Wenn ein Kind direkt über seine Ängste sprechen soll, verstummt es oft. Wenn es aber eine Figur gestaltet oder führt, fällt diese Barriere.
Die Figur dient als therapeutisches Medium, sie darf aussprechen und tun, was das Kind sich selbst vielleicht nicht traut.
Hund aus der Figurenspieltherapie mit Christine von Gunten aus Interlaken

Der Weg zur inneren Stärke in 3 Schritten

1. Figur erschaffen oder auswählen

Wir basteln die Figur oft selbst. Das Kind wählt Material und Farben und gibt seinem Inneren eine erste Gestalt.
Figur aus der Figurenspieltherapie im Atelier von Christine von Gunten Interlaken

2. Konflikte spielen

Im Spiel mit der Figur werden Probleme sichtbar. Die Puppe darf sagen und tun, was das Kind sich sonst nicht traut.
Erstellte Pppe in der Figurenspieltherapie bei Christine von Gunten, Lebensraum Interlaken

3. Lösung verankern

Durch Malen und Geschichten vertiefen wir das Erlebte, damit das Kind gestärkt in den Alltag zurückkehrt.
Farbtöpfe aus dem Atelier von Lebensraum Interlaken

Wann ist eine Figurenspieltherapie sinnvoll?

Oft spüren wir als Eltern, dass das Gleichgewicht unseres Kindes wankt, auch wenn es nichts sagt. Die Therapie eignet sich besonders für Kinder und Jugendliche, die sich in schwierigen Lebensphasen befinden oder deren Verhalten sich plötzlich verändert hat.

Bei Ängsten & Blockaden

In Krisen & Veränderungssituationen

Bei Verhaltensauffälligkeiten

Zur Stärkung (Prävention)

Es muss nicht immer eine schwere Krise sein. Auch für sensible Kinder ohne akute Belastung ist das therapeutische Spiel eine wertvolle Ressourcen-Arbeit. Es stärkt das Selbstvertrauen, fördert die Resilienz (Widerstandskraft) und hilft, den eigenen Platz in der Welt zu finden.

Auch für Erwachsene?

Ja. Was für Kinder gilt, hilft oft auch Erwachsenen. Wenn Sie merken, dass Sie mit dem „Kopf“ (Verstand) nicht an Ihre Gefühle herankommen, bietet die Arbeit mit Figuren und das kreative Gestalten einen wunderbaren, non-verbalen Zugang zu Ihrem Inneren.

In erfahrenen Händen

Ihr Kind und Sie sind bei mir gut aufgehoben. Als langjährige Lehrperson kenne ich die Nöte von Kindern und Familien aus der täglichen Praxis.
Meine therapeutische Arbeit basiert auf fundierten, staatlich anerkannten Ausbildungen und stetiger Weiterbildung.
Chistine von Gunten im Atelier von Lebensraum Interlaken

Häufige Fragen zur Figurenspieltherapie

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Ja, in den meisten Fällen. Ich bin beim EMR (ErfahrungsMedizinisches Register) registriert. Viele Krankenkassen übernehmen über die Zusatzversicherung einen Grossteil der Kosten. Bitte erkundigen Sie sich vorab bei Ihrer Kasse unter Angabe meiner ZSR-Nummer: QO16062.
Bin ich als Mutter oder Vater bei der Therapie dabei?
Das besprechen wir individuell. Damit sich das Kind voll entfalten kann, findet die Spielzeit meistens alleine statt. So wird der Raum zum „eigenen“ Schutzraum des Kindes. Aber: Sie sind nicht aussen vor. Wir führen regelmässige Elterngespräche, um Fortschritte zu besprechen und Sie einzubinden.
Muss mein Kind kreativ sein oder „gut basteln“ können?
Überhaupt nicht. Es gibt hier kein „Richtig“ oder „Falsch“ und keinen Leistungsdruck. Ob eine Figur perfekt aussieht oder wild zusammengeklebt ist, spielt keine Rolle. Es geht einzig um den Ausdruck des Inneren. Jedes Kind bringt die nötige Fantasie dafür von Natur aus mit.
Wie lange dauert eine Therapie?
Das ist sehr individuell, genau wie jedes Kind. Manchmal reichen wenige Sitzungen, um einen Knoten zu lösen. Bei tieferliegenden Themen begleite ich Kinder über einen längeren Zeitraum. Eine Sitzung dauert in der Regel 60 Minuten und findet wöchentlich oder zweiwöchentlich statt.

Geben wir Ihrem Kind den Raum, den es braucht.

Sie müssen diesen Weg nicht alleine gehen. Wenn Worte fehlen, hilft das Spiel, die innere Balance wiederzufinden. Ich lade Sie herzlich ein, mich und meine Arbeitsweise unverbindlich kennenzulernen. Lassen Sie uns schauen, ob die Figurenspieltherapie der richtige Weg für Ihre Familie ist.
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