Manchmal reicht Reden einfach nicht aus.
Kennen Sie das Gefühl? Ein Kind zieht sich plötzlich zurück, entwickelt Ängste oder verhält sich anders als sonst, aber es kann einfach nicht sagen, warum.
Oftmals geschieht es, dass Menschen seelische Belastungen erleiden und dadurch die innere Sicherheit und das Gleichgewicht verlieren. Doch gerade Kindern fehlen oft die kognitiven Fähigkeiten und Worte, um komplexe Sorgen wie Trauer, Überforderung oder Ängste auszudrücken.
Dieser "innere Stau" sucht sich dann andere Wege. Symptome und Verhaltensänderungen treten auf, die uns zeigen: Hier braucht jemand Unterstützung, um wieder ins Lot zu kommen.
Oft ist ein Kind nicht in der Lage, mit Worten auszudrücken, welche Schwierigkeiten es belasten. Deshalb sind seine gespielten Geschichten symbolhafte Botschaften.
Wie eine Figur zur Stimme der Seele wird
Die Figurenspieltherapie ist weit mehr als nur Spielen. Sie ist eine fundierte, psychotherapeutisch orientierte Methode (nach C.G. Jung), die dem Inneren eine Form gibt.
Das Geheimnis liegt in der Distanz: Wenn ein Kind direkt über seine Ängste sprechen soll, verstummt es oft. Wenn es aber eine Figur gestaltet oder führt, fällt diese Barriere.
Die Figur dient als therapeutisches Medium, sie darf aussprechen und tun, was das Kind sich selbst vielleicht nicht traut.
Der Weg zur inneren Stärke in 3 Schritten
1. Figur erschaffen oder auswählen
Wir basteln die Figur oft selbst. Das Kind wählt Material und Farben und gibt seinem Inneren eine erste Gestalt.
2. Konflikte spielen
Im Spiel mit der Figur werden Probleme sichtbar. Die Puppe darf sagen und tun, was das Kind sich sonst nicht traut.
3. Lösung verankern
Durch Malen und Geschichten vertiefen wir das Erlebte, damit das Kind gestärkt in den Alltag zurückkehrt.
Wann ist eine Figurenspieltherapie sinnvoll?
Oft spüren wir als Eltern, dass das Gleichgewicht unseres Kindes wankt, auch wenn es nichts sagt. Die Therapie eignet sich besonders für Kinder und Jugendliche, die sich in schwierigen Lebensphasen befinden oder deren Verhalten sich plötzlich verändert hat.
Bei Ängsten & Blockaden
In Krisen & Veränderungssituationen
Bei Verhaltensauffälligkeiten
Zur Stärkung (Prävention)
Es muss nicht immer eine schwere Krise sein. Auch für sensible Kinder ohne akute Belastung ist das therapeutische Spiel eine wertvolle Ressourcen-Arbeit. Es stärkt das Selbstvertrauen, fördert die Resilienz (Widerstandskraft) und hilft, den eigenen Platz in der Welt zu finden.
Auch für Erwachsene?
Ja. Was für Kinder gilt, hilft oft auch Erwachsenen. Wenn Sie merken, dass Sie mit dem „Kopf“ (Verstand) nicht an Ihre Gefühle herankommen, bietet die Arbeit mit Figuren und das kreative Gestalten einen wunderbaren, non-verbalen Zugang zu Ihrem Inneren.
In erfahrenen Händen
Ihr Kind und Sie sind bei mir gut aufgehoben. Als langjährige Lehrperson kenne ich die Nöte von Kindern und Familien aus der täglichen Praxis.
Meine therapeutische Arbeit basiert auf fundierten, staatlich anerkannten Ausbildungen und stetiger Weiterbildung.
Häufige Fragen zur Figurenspieltherapie
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Bin ich als Mutter oder Vater bei der Therapie dabei?
Muss mein Kind kreativ sein oder „gut basteln“ können?
Wie lange dauert eine Therapie?
Geben wir Ihrem Kind den Raum, den es braucht.
Sie müssen diesen Weg nicht alleine gehen. Wenn Worte fehlen, hilft das Spiel, die innere Balance wiederzufinden. Ich lade Sie herzlich ein, mich und meine Arbeitsweise unverbindlich kennenzulernen. Lassen Sie uns schauen, ob die Figurenspieltherapie der richtige Weg für Ihre Familie ist.